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Aquarium Pflanzen

Aquarium Pflanzen sorgen für Sauerstoff im Becken, bieten den Fischen Verstecke und Ablaichmöglichkeiten. Neben der ansprechenden Optik sorgen die Pflanzen noch für das richtige Klima im Aquarium.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Aquarien Pflanzen, die online für das Aquarium gekauft werden können. Die in Frage kommenden Pflanzen könne in drei Kategorien eingeteilt werden: In echte Wasserpflanzen, in Marginalpflanzen und in Landpflanzen. Um die passende Bepflanzung für das Aquarium zu finden und damit die Pflanzen gut wachsen und gedeihen, sollte der Aquarianer über die einzelnen Pflanzen Bescheid wissen. Die echten Wasserpflanzen verbringen ihr ganzes Leben unterhalb der Wasseroberfläche, während im Vergleich dazu die Marginalpflanzen nur einen Teil des Jahres unter der Wasseroberfläche verbringen. Während der Trockenzeit ragen sie aus dem Wasser und die meisten blühen und vermehren sich auch während dieser Zeit des Jahres. Der Großteil der Aquarium Pflanzen gehört zu dieser Gruppe. Marginalpflanzen können online mit Wurzeln, wie zum Beispiel Cryptocoryne oder wie Hygrophila als Schnittpflanze gekauft werden. Wie der Name vermuten lässt, wachsen Landpflanzen außerhalb des Wassers und überleben auch ohne jegliche Überflutung, obwohl sie bis zu drei oder vier Monate untergetaucht unter Wasser aushalten.

Das Einpflanzen der Aquarium Pflanzen

Generell sollten große Pflanzen im hinteren und kleinere Pflanzen im vorderen Bereich des Beckens angepflanzt werden. Der Nährboden muss den Wurzeln genügend Freiraum geben und das Wasser durchlassen. Ideal sind grober Sand oder feiner Kies. Für welche Pflanze man sich letztendlich entscheidet, ist vom persönlichen Geschmack anhängig, die Einpflanzmethoden bleiben im Grunde dieselben. Aquarium Pflanzen werden im Prinzip wie Gartenpflanzen behandelt, schließlich ist das Aquarium wie die Miniatur eines Unterwassergartens. Es würde auch niemand zwei oder drei Rosensträucher in ein und dasselbe Loch pflanzen und dann ein schnelles und gutes Wachstum erwarten. So sollten auch die Pflanzen im Aquarium niemals in Gruppen zusammengepflanzt werden. Die Pflanzen werden so eingesetzt, dass Licht zum Nährboden durchdringen kann und wenige untere Blätter gelb werden und absterben. Die Entfernung der Pflanzen voneinander sollte ihrer Blütenspanne entsprechen und um einen Mauereffekt zu erreichen, sollten die Aquarium Pflanzen in versetzten Reihen platziert werden. Es müssen jedoch nicht alle Pflanzen eingesetzt werden. Einige Aquarium Pflanzen treiben und andere benötigen eine Verbindung zu Steinen oder zu Holz. Besonders das Javamoos – Vesicularia dubayana – wird oft freischwebend gelassen, bis es seinen eigenen Ankerplatz findet. Einmal etabliert wächst es sehr schnell und muss häufig gestutzt werden.

Aquarium Pflanzen – Korbpflanzen

Viele Aquarium Pflanzen werden in Körben verkauft. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Korbpflanzen im Aquarium einzupflanzen. Entweder werden Sie mit den kompletten Korb im Boden versenkt, wobei die Wurzeln durch die Löcher des Korbes in den Kies wachsen oder der Korb wird entfernt. Manche Aquarium Pflanzen werden in einer Art Pappmaché gezüchtet, ihr Nachteil ist, dass Stücke im Aquarium treiben, wenn die Fische den Korb durchgraben. Wenn ein Korb mehrere Aquarium Pflanzen enthält, sollten sie aber einzeln gepflanzt werden. Einige Pflanzen werden in Plastiktöpfen angeboten, die oft fragwürdige Stoffe für die Benutzung im Aquarium enthalten. Sollen solche Pflanzen trotzdem im Korb bleiben, um zum Beispiel ein Durcheinanderbringen durch Grundsucher zu verhindern, sollten die Aquarium Pflanzen aber besser umgetopft werden in Medien wie Kies oder Sand.

Treibende Aquarium Pflanzen

Treibende Pflanzen sollten nicht in Gemeinschaftsaquarien verwendet werden, da sie das Licht, das andere Pflanzen erreicht, vermindern. Sie sind jedoch hilfreich, wenn sie wie zum Beispiel das Java-Moos, als Laichplatz und Unterschlupf in Zuchtaquarien dienen. Die am häufigsten verwendeten sind Wassersalat, Indischer Farn und Riccia. Nicht in das Aquarium gegeben werden sollte das Entengras, welches sich sehr stark vermehrt und deshalb die Wasseroberfläche zur Gänze abdeckt und den anderen Pflanzen das lebensnotwendige Licht wegnimmt. Außerdem verstopft diese Pflanze den Filter. Einige Fische fressen zwar das Entengras sehr gerne, doch ist Vorsorge immer noch am besten. Bevor die Aquarium Pflanzen in das Becken eingesetzt werden, sollten alle Pflanzen genau überprüft werden, um zu vermeiden, dass auch nur ein einziger Schädling in das Wasser gelangt.

Die Beleuchtung der Aquarium Pflanzen

Tropische Aquarium Pflanzen benötigen eine tropische Aquarium Beleuchtung. In einer idealen Welt würden sie zwölf Stunden Licht und zwölf Stunden Dunkelheit bekommen. Da aber viele Aquaristen ihre Fische bis spät in die Nacht beobachten möchten, sind die Lichter gewöhnlich länger an. Viele benötigen ein weitaus stärkeres Licht, als die Aquaristen vermuten. Optimal sind drei 40 Watt Neonröhren über einem 120 mal 50 Zentimeter großen Aquarium. Mit der Zeitschaltuhr wird das Licht gezielt gesteuert. Idealerweise sollten die Röhren acht Stunden lang voll leuchten und vorher beziehungsweise nachher an- oder abklingen. Die Beleuchtung für die Pflanzen muss zudem mit den Vorlieben der Fische harmonieren. Die Pflanzen reduzieren Licht durch ihren Schatten und manche Aquarium Pflanzen benötigen mehr Licht als andere. Einige der Cryptorybe-Arten brauchen schattige Bedingungen, hingegen benötigen Wasserlilien intensives Licht, um ihre rosa oder rote Farbe zu bewahren.

Gesundes Wachstum der verwurzelten Aquarium Pflanzen

wasserflora-ueber-40-aquarium-pflanzen-in-6-bunde-buntes-sortiment-1Verwurzelte Pflanzen erfordern etwas mehr Aufwand. Einige der Echinodirus Arten könne sehr groß werden und bis über die Wasseroberfläche wachsen. Es gibt aber auch einige Arten, die überschaubar bleiben. Die Echinodorus paniculatus ist eine gute Sorte für das mittelgroße Aquarium. Alle verwurzelten Pflanzen einschließlich der Aponogetons und der Lilien müssen mit Kügelchen aus Markendünger oder Lehm versorgt werden, um ein gesundes Wachstum sicherzustellen. Nicht übertreiben, ein oder zwei Kügelchen, welche in den Kies, in dem sich die Wurzeln verlaufen, gesteckt werden, pro Monat und Pflanze sind vollkommen ausreichend.

Dünne und blasse Aquarium Pflanzen

Manchmal wachsen die Pflanzen lang und dünn in die Höhe und die Blätter sind blass. Dann bekommen die Pflanzen wahrscheinlich zu wenig Licht. Ein Grund kann sein, dass zu viele Schwimmpflanzen die Wasseroberfläche bedecken. Dann muss ein Teil der Schwimmpflanzen reduziert werden. Ein anderer Grund kann sein, dass die Lichtstärke zu gering ist. Dann müssen entweder die Leuchtstoffröhren ausgetauscht oder zusätzliche Lichtquellen montiert werden. Verfärben sich die Blätter der Pflanzen gelblich, die Wasserwerte sind aber in Ordnung, könnten die Spurenelemente Eisen oder Mangan fehlen. Mit Eisendünger kann in solchen Fällen leicht Abhilfe geschafft werden. Eisenmangel ist ein recht häufiges Problem, deshalb geben viele Aquarianer prophylaktisch regelmäßig Eisendünger in das Aquarium.

Tipps für den Kauf von Aquarium Pflanzen

Aquarium Pflanzen werden genauso wie viele andere Produkte auch, gerne online gekauft. Wie bei allen anderen Einkäufen im Internet spielt die Schnelligkeit und die Bequemlichkeit dabei eine wichtige Rolle. Vor der Bestellung sollte jedoch ein Plan mit der Aufteilung des Aquariums und der Pflanzen angefertigt werden. Die Pflanzen im Aquarium sollten mit dem gleichen Respekt wie die Fische behandelt werden. Die Pflanzenbeschreibungen des Onlineshops sollten immer genau gelesen werden. Wichtig ist nämlich die Größe, die Farbe und die Struktur der einzelnen Pflanzen, um diese in harmonischen Gruppen kombinieren zu können. Zwar können beim Online-Kauf die Aquarium Pflanzen nicht vor dem Kauf begutachtet werden, dafür sind sie aber um einiges günstiger zu bekommen als im regionalen Fachhandel.